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joe_lanzingerLanzinger malt (Bilder), seit er malt (als Maler und Anstreicher). In seiner Malerei (Bilder) orientierte er sich anfänglich am Naturvorbild, er ist (damals) das, was man landläufig einen "Realisten" nennt. Ein Durchgangsstadium: das Kopieren von Fotografien, von Gemälden jener Meister, die er als Vorbilder betrachtet. Sehr schnell emanzipiert er sich jedoch vom vordergründig Abbildhaften, er begibt sich auf eine Reise durch die (Kunst)Geschichte der Abstraktion.

Es ist das Faszinosum der Abstraktion, der abstrakten Kunst, das ihn vom so genannten "Gegenständlichen" weggeführt, ihn verführt hat. Seither entwickelt sich Lanzingers künstlerisches Schaffen unter den Vorzeichen eines Programms, das sich mit Theo van Doesburg unter dem Begriff "Ästhetische Transfiguration eines Gegenstandes" zusammenfassen ließe: "Die Psyche des Künstlers verarbeitet den aufgefangenen Eindruck und bildet ihn um, so dass er im Geiste nicht auf die Weise der Natur, sondern auf die Weise der Kunst erscheint. Zwischen dem sinnlichen Eindruck und dem ästhetischen Erlebnis findet eine Transfiguration statt. Die natürliche Erscheinung wird rekonstruiert in ästhetischen Akzenten, die das Objekt in seinem Wesen auf eine neue Art gegenständlich machen." (Doesburg, 1925) 

Dr. Wolfgang Fetz

  

"Ein Maler macht es sich zur Aufgabe, sich in oder mit Hilfe der Farben auszudrücken. Für manche Maler ist Farbe Zierat im Vergleich zur Form oder anderen Bildinhalten und folglich von untergeordneter Bedeutung. Für andere - und ihre Zahl ist heute wieder im Steigen begriffen - ist die Farbe das strukturbestimmende Element in der Bildsprache. Bei diesen Malern wird die Farbe autonom. Meine Bilder gehören zur letzteren Richtung. Mir geht es vor allem um den psychischen Effekt - ästhetische Erfahrung, hervorgerufen durch die Interaktion der Farben." 

Josef Albers

 

Joe Lanzinger


Autodidakt, geboren 1961 in Lienz
verheiratet, drei Kinder
lebt in Thal - Assling / Osttirol


1976 -79 Lehre als Maler und Anstreicher
1979 Gesellenprüfung, bis 1986 als Maler tätig
1986 bis 2002 Hausmeister im Bundesschülerheim Lienz
seit 2002 Schulwart im Bundesschulzentrum Lienz


Seit dem Beginn meiner Malerlehre habe ich mich sehr intensiv mit Kunst und Kunsthandwerk beschäftigt. Als Autodidakt experimentierte ich mit verschiedensten  Materialien (Bleistift, Kreide, Lacken, Ölfarben und Wasserfarben etc.), wobei mir über lange Zeit die naturalistische gegenständliche Darstellung in Bleistift oder Ölfarbe ein besonderes Anliegen war. Seit mehreren Jahren arbeite ich ausschließlich in Acryl auf Leinwand. In meinen abstrakten Bildern setze ich mich mit Emotionen, Stimmungen, mit der Natur und dem Körper auseinander. Ich versuche in vielen meiner Bilder die Abstraktion mit der gegenständlichen Malerei zu verbinden, in Einklang zu bringen, in einer eigenen Bildsprache darzustellen. 


Ich male, weil Malen eine Berufung - meine Berufung - ist!
Ich male aus dem Herzen, aus der Seele, aus dem Kopf.
Ich male gegenständlich - figural - abstrakt.
Inspiriert durch Gesehenes - Gehörtes - Erlebtes. Aus der Natur, aus dem Alltag, und vielen Augenblicken dazwischen.
In meiner Phantasie bilde ich Gegenstände um und transferiere diese mit und durch meine Bildsprache in die Abstraktion.
Oder umgekehrt versuche ich einen abstrakten Begriff durch eine Allegorie sichtbar, greifbar zu machen, also in die Gegenständlichkeit umzubilden.
Meine Bilder sind nicht nur ästhetisch, sie sollen auch andere Dinge und Themen des Lebens aufzeigen und somit zum Nachdenken anregen.


Atelier Joe Lanzinger
Thal-Aue 72
A-9911 Assling
Mobil: 0664/4886134
joe.lanzinger@aon.at
www.joe-lanzinger.at

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