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Sie ist die jüngste Kirche der Gemeinde und wurde im Jahre des Lourdes-Jubiläums 1958 vom damaligen Bischof Paulus Rusch eingeweiht. Die Pläne für den Kirchenbau entwarf Dipl. Ing. Menardi aus Innsbruck.

Mit 01.07.1965 wurde Mittewald von der Pfarre Assling getrennt und als selbständiges Pfarrvikariat neu errichtet. Das Pfarrvikariat ist die Vorstufe zur Pfarre, wobei dieselben Rechte und Pflichten bestehen. Seit diesem Datum werden auch in der Pfarre die Matrikenbücher (Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch) geführt.

Im Errichtungsdekret vom 01.September 2000 wird das Pfarrvikariat durch Bischof Dr. Alois Kothgasser erhoben zur "Pfarre zu Unserer lieben Frau Mariä Empfängnis in Mittewald/Drau".

Kapelle zum hl. Johannes der Täufer

Der Erbauer der Johanneskapelle war "Herr Hans Kempter, der Eltere" zu Brixen; ein "Vatter der Armen", geb. 27.09.1545, gest. am 16.04.1633.

Als frommer Bürger des Rats und Handelsmann in Brixen bekam er vom Fürstbischof daselbst den Hof in Mittewald als Lehen. Um seinen Dienstboten und den Fremden, die bei ihm zukehrten, die Wohltat eines Gottesdienstes zu verschaffen, suchte er um die Erlaubnis an, eine Kapelle zu Ehren seines Namenspatrons erbauen zu dürfen. Der Bau des Kirchleins wurde 1602 unternommen und bereits im Folgejahr fertig gestellt.
Weihbischof Simon Feuerstein weihte das Kirchlein am 13. Juli 1603 ein.

Die St. Johanneskapelle konnte die zunehmende Bevölkerung nicht mehr aufnehmen und so bildete sich unter Pfarrer Franz Neugebauer ein Ausschuss, der die mühevolle Arbeit der Organisation, Durchführung und Sicherstellung der Finanzierung auf sich nahm.

22. Juni 2003: 400-Jahr-Jubiläum Johanneskapelle

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