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abwasserverband unteres pustertalAbwasserverband Unteres Pustertal
Thal-Römerweg 1
9911 Assling
Telefon: 04855/8664 oder
0664/1608501
Email: ara.assling@aon.at

Der Abwasserverband Unteres Pustertal (AVUP), der aus den Gemeinden Assling und Anras gebildet wird, errichtete in den Jahren 1992 - 1999 Kläranlage und Kanalisation für das Entsorgungsgebiet der gesamten Gemeinde Assling sowie den östlichen Teil der Gemeinde Anras. Baubeginn war der 10.04.1995.


Mit Ende November 1999 wurden alle Anschlusspflichtigen am Abwassernetz des AVUP angeschlossen, das sind insgesamt 620 Objekte oder ein Anschlussgrad in der Gemeinde Assling von 97 %! Anfang 2000 gab es noch die letzten Fertigstellungsarbeiten und anschließend die Kollaudierungen und finanziellen Abschlüsse.
 

avup


Verbandsobmann:
Bgm. Bernhard Schneider
Klärwärter:
Niederwieser Josef

Bemessungsdaten:

4.200 Einwohnergleichwerte
ca. 660 Objekte
ca. 720 Haushalte
ca. 30 Betriebe
2.226 m³/d Spitzentagesmenge
28,7 l/s Stundenspitze
Schmutzfrachten: 252 kg BSB5/d
504 kg CSB/d
47 kg/d Stickstoff
8kg/d Phosphor
130.000 m³/a Jahresabwassermenge

Mindestreinigungsleistung:
BSB5 Abbauwirkungsgrad mindestens 95 %
CSB Abbauwirkungsgrad mindestens 85 %
Abbauwirkungsgrad Ges. -P und PO4 - P mindestens 85 %

Maximale Ablaufkonzentationen:
BSB5 max. 20 mg/l O2
CSB max. 75 mg/l O2
TOC max. 25 mg/l C
NH4 - N max. 5 mg/l (bei über 12 ° C Ablauftemperatur)
PO4 - P max. 1 mg/l
Ges.-P max. 1,5 mg/l

Kanalisation - System

Der gesamte Schmutzwasserkanal wurde im Trennsystem errichtet.
Anschlussgrad: 97 %
Kanallänge: 59,8 km
Schächte: 1.100
Hausanschlüsse: 657

Verbandsanlage bis zur bestehenden Dreikammergrube; dadurch Facharbeit und Kontrolle einer ordnungsgemäßen Einleitung.

Klärschlammverarbeitung

Maschinelle Schlammvorentwässerung und damit Erhöhung der Trockensubstanz von 1 % auf ca. 6 %.

Geschlossene Ausfaulung dieses Schlammes bei 37° bis 40° C in anaeroben Faulbehältern mit einer Reduktion des Schlammes um ca. 30 % bei gleichzeitigem Klärgasgewinn von 69 m³/d, was einem Energieertrag von 450 KWh pro Tag entspricht. Das gewonnene Klärgas wird zu Heizzwecken verwendet.

Der Jahresanfall liegt zwischen 220 und 260 m³ oder ca. 42 Tonnen Trockensubstanz.





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